Entscheid des EMR-Gerichtshofes; rächt sich bald die letzte Mutter mittels Besuchsboykott?

Europäisches Gericht stärkt ledige Väter



Ist damit mütterlicher Besuchsboykott aus Rache bald zum letzten Mal geschehen?

Was über alle Fernsehkanäle in Windeseile verbreitet wurde, ist im Schweizerlande um ein Haar gänzlich vergessen gegangen. Dem Betreiber von http://Behoerdenwillkuer.ch - Roland Witschi ist es in den Morgenstunden gelungen, auch das Schweizer Fernsehen von der Wichigkeit des Entscheides durch den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu begeistern. Schon gegen 18:00 Uhr hat SF-DRS reagiert. siehe auch
Beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte endet der Streit zugunsten des lange entrechteten Vaters. Die Straßburger Richter gaben einem 45-jährigen Kölner Recht, der acht Jahre lang vergeblich um ein Sorgerecht für seine Tochter gekämpft hatte.
( vgl. doc. EMRK-Entscheid )

Video Mehr Rechte für ledige VäterDie Bevorzugung von unverheirateten Müttern gegenüber den Vätern sei ein Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot, heißt es in dem Urteil. Nach dem deutschen Sorgerecht steht Eltern, die bei der Geburt nicht zusammenleben, das gemeinsame Sorgerecht nur zu, wenn sie einander anschließend heiraten oder aber eine gemeinsame "Sorgeerklärung" abgeben. Andernfalls hat allein die Mutter das Sorgerecht.

Mutter verweigerte Sorgerecht
Ledige Väter klagen in Deutschland seit Jahren darüber, dass sie zwar Unterhalt zahlen müssen, sonst aber kaum Rechte haben. Für sie hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nun ein wegweisendes Urteil gefällt. Geklagt hatte ein Kölner Vater. Die Mutter seiner Tochter hatte sich acht Jahre lang dagegen gesperrt, ihm ein Mitspracherecht bei der Sorge für seine Tochter zu gewähren.


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